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Sanitär

Nasszelle - frisch mit Freizeitschmiede

Der Gestaltung deines mobilen Badezimmers sind keine Grenzen gesetzt, auch auf wenigen Quadratmetern. Was in deinem Camper verbaut wird, entscheidest du. Mit der Anschaffung eines Camping-Fahrzeugs, beginnen zwangsläufig auch irgendwann die Gespräche über große und kleine „Geschäfte“. Die einen legen hier viel Wert auf Komfort, die anderen begnügen sich mit der Basis-Funktion der Sanitäranlagen. Unabhängig davon, ob man den Van für Kurztrips oder längerfristige Aufenthalte nutzt, es gibt viele Möglichkeiten, ohne ein fest in den Camper integriertes Bad unterwegs die Toilette zu benutzen:

  • öffentliche Toiletten (z.B. Rast- oder Gaststätten oder Campingplatz)
  • tragbare Toiletten (z.B. Porta Potti)
  • für die Naturfreunde: Eimer mit Beutel (einfach zubinden & später umweltgerecht entsorgen)

Ob und für welche Art von Toilette man sich entscheidet, ist jedem selbst überlassen.

Ebenfalls gibt es auch verschiedene Optionen um unterwegs zu Duschen:

  • öffentliche Duschen (z.B. Campingplätze, am Strand, Schwimmbäder)
  • mobile Dusche zum Aufhängen oder Pumpen

Naturfreunde aufgepasst: In einen Eimer stellen und Wasser drüber leeren.

Einer der Hauptgründe für den Einbau einer eigenen Nasszelle ist die Privatsphäre und durch die räumliche Abtrennung eine geringere Geräusch- und Geruchsbelästigung. Bei Nacht nicht quer über den gesamten Campingplatz laufen zu müssen, wenn man raus muss und auch in „Notfällen“ wie bei einer Magen-/Darmverstimmung ist der eigene Sanitärbereich von Vorteil. Weiterhin bietet eine eigene Dusche im Caravan, und sei sie noch so klein, im Winter die Möglichkeit, kurz warm zu duschen, oder aber nasse Kleidung zum Trocknen aufzuhängen. Dies kann zum Beispiel während der Fahrt geschehen, wenn es keine Möglichkeit gibt, die Wäsche vor Ort draußen zu trocknen, weil es zu nass oder kalt ist.

Wie in vielen Dingen des heutigen Lebens, könnte auch hier Kluft nicht größer sein: Basiscamper, die mit wenig Annehmlichkeiten die Natur genießen und Luxuscamper, die ganze Vermögen in ihre Reisefahrzeuge stecken. Es scheint immer mehr Menschen zu geben, die trotz ausreichend finanzieller Möglichkeiten bewusst auf Luxus verzichten, um die Umgebung hautnah erleben zu können. Zurück zu dem, was Camping mal war und immer noch sein sollte: Naturnah. Der Minimalismus ist Trend und auf dem Vormarsch. Neben einer Schlafmöglichkeit und (oft raffniert) maximal genutztem Stauraum, passt gerade noch so eine kleine Küche in ihre Fahrzeuge. Oder auch die Dachzelt Reisenden, die ihre Vorräte für die Reise in den Kofferraum packen und in Zelten auf den Autos schlafen.

Wie machen die Basiscamper das mit dem Toilettengang? Wie wird die Körperhygiene aufrecht erhalten?

Für Naturliebhaber

Katzenwäsche im Bach oder mithilfe von Wasservorräten – das geht zumindest ab und zu mal. Eine richtige Dusche kann das allerdings langfristig nicht ersetzen.

„Wildpinkeln“ und Toilettenbeutel

Nicht die bequemste Variante aber fast überall möglich. Man sollte nur Rücksicht auf seine Mitmenschen nehmen und ausreichend weit in die Büsche verschwinden. Nicht jede Hinterlassenschaft sollte in der Natur verbleiben. Dafür gibt es die vorgenannten Toilettenbeutel.

Für die Bequemen

Nicht überraschend: Nutzung von Wasch-/ & Toilettenräumen auf Campingplätzen. Möglich ist dies in aller Regel aber nur, wenn ihr auch für einen Tag die Stellplatzmiete bezahlt.

Nutzung von Duschen und Toiletten auf Raststätten. Fast jede größere Raststätte stellt entsprechende Angebote zur Verfügung. Schließlich müssen sich die Berufskraftfahrer auch mal frisch machen. In Zeiten von Sanifair und ähnlichen Konzepten, sind die Räumlichkeiten in der Regel sogar recht hygienisch und sauber.

Cafés und Restaurants bieten eine Toilette für Gäste. Selbst als naturnaher Camper genießt man gerne mal einen Kaffee oder ein ordentliches Frühstück in einem Restaurant. Mit etwas Glück ist das Waschbecken direkt in dem abschließbaren Toilettenraum. Mit Waschlappen und Shampoo lässt sich dann zumindest eine grobe Körperhygiene durchführen.

Für die Charmanten

Ein freundliches Nachfragen in Fitnessstudios und Schwimmbädern kann ebenfalls nicht schaden. Während Schwimmbäder den Vorteil haben, dass man zur Not auch eine Stunden- oder Tageskarte kaufen kann, ist das bei Fitnessstudios nicht immer möglich. So hoffe, wer auf freundliche Mitmenschen setzt.

Hotels sind auch eine mögliche Anlaufstelle. Ein bisschen Charme und man erhält die Möglichkeit, die Nasszellen im Sauna- oder Fitnessbereich nutzen zu dürfen. Ein Hotelzimmer wird man ohne Bezahlung des Zimmerpreises wohl eher nicht angeboten bekommen, aber das wäre auch ein bisschen viel des Guten, oder?!

Es gibt diverse Möglichkeiten, außerhalb eines Campingmobils der täglichen Körperhygiene nachzugehen. Campingtoilette und Nasszelle sind daher nicht zwingend notwendig. Hier muss jeder entscheiden, ob die Abwesenheit einer Nasszelle und / oder Toilette eher für einen erhöhten Stresspegel und damit nicht entspannten Urlaub sorgt, oder ob die tägliche Challenge einer Waschplatzsuche eher eine Bereicherung darstellt.

Mobile Campingtoiletten für Notfälle

Eine bahnbrechende Erfindung der Camping-Ära. Inzwischen gibt es zahlreiche Versionen mobiler Camping-WCs, in unterschiedlichen Formen, Größen und Verwertungsmechanismen. Marktführer ist unumstritten noch immer „Porta Potti“. Der Hersteller Thetford, stellt unter diesem Markennamen eine Reihe von Modellen zur Verfügung, aber auch Modelle wie die Komposttoilette von Nature’s Head holen auf und finden immer mehr Aufsitzer.

Einige Camper haben das System soweit perfektioniert, dass sie ein eigenes Toilettenzelt neben dem eigentlichen Reisefahrzeug aufbauen. Das ist vor allem dann angenehm, wenn man nicht alleine im Campermobil ist. Oftmals beinhaltet das Toilettenzelt auch eine mobile Dusche, die über einen Wasserkanister und ein kleines Pumpsystem die Nasszelle fast vollständig ersetzen kann. Der richtige Suchbegriff hierfür wäre übrigens Duschzelt und nicht Toilettenzelt – es lässt sich aber natürlich umfangreich nutzen. So zum Beispiel auch auf Festivals, als Duschzelt oder eigene, überdachte Sitzkabine, denn ein bisschen VIP schadet nie!



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